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Interview mit Andy Kistler, Equipenchef unserer Springreiter

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Andy Kistler

Ein spannender und entscheidender Sportsommer ist zu Ende. Ein guter Moment, uns rück- und vorausblickend mit unserem Schweizer Equipenchef, Andy Kistler, auszutauschen.

Was verbindet Sie mit dem CSIO St. Gallen und welches ist Ihr Highlight?
Der Longines CSIO St. Gallen ist für unser Team sehr wichtig: Es ist unser Heimturnier und damit ist es der wichtigste Nationenpreis der Saison mit Ausnahme von internationalen Titelkämpfen! Für alle Beteiligten ist es speziell, wenn die "National-Mannschaft" gegen die anderen Teams antritt. Der Nationenpreis ist meist spannend bis zum letzten Reiter und zum letzten Sprung. Insgesamt dürfen wir fast 20 Reiter/-innen am 5*-Anlass einsetzen. Unser Sport steht im Fokus der Medien und unserer Fans. Diese in St. Gallen zu treffen und auch mal eine St.Galler Bratwurst zu essen, ist richtig toll.

Die Schweiz war dieses Jahr sehr stark an der EM in Aachen. Ihre Eindrücke?
Ich bin nicht nur sehr zufrieden, nein, ich bin sehr stolz auf unsere Equipe. Das Team kämpfte sich bis zur Bronzemedaille durch und qualifizierte sich zudem für die Olympischen Spiele 2016, das verdient höchsten Respekt. Ein wahres Sportmärchen mit Happy End.

Nächste Station ist das Nationenpreis-Finale in Barcelona. Wie laufen die Vorbereitungen?
Die Reiter/-innen absolvieren ihr übliches Programm. Unsere Equipe wird exakt das Europa-Meisterschafts-Team sein.

Die Olympischen Spiele beginnen 2 Monate nach dem CSIO St. Gallen 2016. Gibt es schon eine Grobplanung?
Zusammen mit dem Technischen Coach, Thomas Fuchs, wird in diesen Wochen die exakte Saisonplanung 2016 gemacht. St. Gallen wird bestimmt eine wichtige Standortbestimmung für mögliche Kandidaten fürs Olympiateam sein. So oder so: am Heim-CSIO wollen wir immer gut ausschauen.