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Das Treffen der Weltklasse

Olympiasieger, Welt-, Europa- und Schweizer Meister: Der 18. Longines CSIO in St. Gallen vom 30. Mai bis zum 2. Juni verheisst erneut Weltklassereitsport. Sportliche Höhepunkte sind der Nationenpreis am Freitag und der Longines Grand Prix am Sonntag. Beide Spitzenprüfungen sind mit je 200'000 Euro dotiert.

Erstmals steht mit Nayla Stössel eine Frau an der Spitze des Organisationskomitees. Erstmals wird mit Brigitta Gass Mahdhi auch eine Frau die Jury präsentieren und erstmals wird Gérard Lachat als Nachfolger für den zurückgetretenen Rolf Lüdi für den Parcoursbau verantwortlich sein. Dies sind nur einige Neuerungen am bedeutendsten Schweizer Outdoor-Turnier, das dieses Jahr wiederum vier Tage umfasst.

62 Reiter aus 14 Ländern

Insgesamt werden in St. Gallen 62 Reiter aus 14 Nationen teilnehmen. Acht Länder (Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Belgien, Irland, Italien, Holland und Gastgeber Schweiz) stellen Mannschaften à je fünf Reiter und bestreiten den Nationenpreis. Vier Equipen (Deutschland, Holland, Irland und die Schweiz) gehen auf Punktejagd, um sich für den lukrativen Nationenpreis-Final von Ende September in Barcelona zu qualifizieren. Nach dem CSIO La Baule führt die Schweiz das Zwischenklassement in der Europa Division I an.

Der Schweizer Team-Chef Urs Grünig hat seine derzeit stärksten Reiter für die Mannschaft nominiert. Dieser gehören Olympiasieger Steve Guerdat, Pius Schwizer, Paul Estermann und Janika Sprunger an. Team-Ersatzreiter wird Beat Mändli sein. Wie in La Baule wird Steve Guerdat die 12-jährige Schimmel-Stute Nasa und nicht wie ursprünglich vorgesehen sein Olympia-Goldpferd Nino des Buissonnets reiten. Nino benötigte nach dem zweiten Platz und den Anstrengungen am Weltcupfinal in Göteborg eine Pause und ist für einen so grossen Event wie St. Gallen ohne gezielte Vorbereitung nicht in der Lage, Spitzenergebnisse zu erzielen. Steve Guerdat: "Ich will Nino möglichst lange reiten. Die Saison mit der EM Ende August in Dänemark ist lang. Ich unternehnme alles, um seine Kräfte gezielt zu bündeln."

Diniz und Sharbatly

Insgesamt sind zu den 40 Team-Mitgliedern auch 22 Einzelreiter aus sechs weiteren Ländern am Start. Darunter sind so bekannte Namen wie Luciana Diniz aus Portugal, die GP-Siegerin in diesem Jahr in Basel und Zürich, sowie Abdullah al Sharbatly, der sensationelle WM-Zweite 2010 aus Saudi-Arabien. Die Schweiz stellt elf Einzelreiter: Arthur da Silva, Alexandra Fricker, Martin Fuchs, Christina Liebherr, Theo Muff, Werner Muff, Andreas Ott, Jane Richard Philips, Niklaus Rutschi, erstmals den im letzten Herbst eingebürgerten Roman Duguet aus Muri bei Bern und ein Ersatz für die aufgebotene Claudia Gisler. Das Spitzenpferd Touchable der Urnerin hat sich am CSI München eine kleine Blessur zugezogen, die der Erholung bedarf.

Komplettes Olympia-Podest

Vollzählig am Start sind die Medaillengewinner im Einzelklassament der Olympischen Spiele von London: Steve Guerdat, Gerco Schröder (Ho) und Cian O'Connor (Irl) werden im Gründenmoos ebenso zu bestaunen sein wie die britischen Team-Olympiasieger Scott Brash und Peter Charles. Holland ensendet seine komplette Olympia-Silber-Mannschaft mit Marc Houtzager, Gerco Schröder, Maikel van der Vleuten und Jur Vrieling. Und Welt- und Europameister Deutschland schickt seine erste Garde mit dem Weltranglisten-Ersten Christian Ahlmann, GP-Vorjahressieger Marcus Ehning, Ludger Beerbaum, Meredith Michaels-Beerbaum und dem Shooting-Star Hans-Dieter Dreher, der unter die Top-20 der Weltrangliste geklettert ist.